Das Zika-Virus wird durch Mücken der Gattung Aedes (Gelbfieber- und Tigermücke) übertragen, die in zahlreichen Ländern vorkommen. Es gibt weder eine Schutzimpfung noch ein spezifisches Medikament gegen eine Zika Virus Infektion. Um das Übertragungsrisiko zu vermindern, empfiehlt die WHO (Weltgesundheitsorganisation), sich den ganzen Tag gegen Mückenstiche zu schützen. Am effizientesten sind Mückenschutzmittel, die vom Schweizerischen Tropeninstitut empfohlen werden und den Wirkstoff DEET (in Anti-Brumm Forte), Icaridin (in Anti-Brumm Night und Anti-Brumm Sun 2in1) oder Citriodiol (in Anti-Brumm Naturel) enthalten.

Schützen Sie sich in Risikogebieten also rund um die Uhr, denn Gelbfieber- und Tigermücken sind tagaktiv, Malariamücken nachtaktiv.

Weiter, stets aktualisierte Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

Mücken gehören zu den zweiflügligen Insekten (Diptera). Die Unterordnung umfasst etwa 45 Familien.

Zu ihnen gehören als bekannteste einheimische Vertreter die Stechmücken. Die meisten Mücken sind zart gebaute, schlanke Insekten mit fadenförmigen, vielgliedrigen Antennen und langen, dünnen Beinen. Sie besitzen meist stechend-saugende Mundwerkzeuge.

Weltweit gibt es etwa 3000 Stechmückenarten. In Europa kommen über 100 Arten vor, von denen fast alle auch im Mittelland zu finden sind.

Mit Hilfe speziell angepasster Mundwerkzeuge können weibliche Stechmücken die Haut ihrer Wirte durchstechen und Blut saugen. Die dabei aufgenommenen Proteine sind für die Produktion der Eier erforderlich. Ansonsten ernähren sich weibliche Stechmücken, wie auch die Männchen, von Nektar und anderen zuckerhaltigen Pflanzen- oder Fruchtsäften.

Unterschiedliche Stechmückenarten können auf verschiedene Wirte oder Wirtsgruppen spezialisiert sein. Bestimmte Stechmücken sind als Krankheitsüberträger von Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel Malaria oder Denguefieber bedeutend.

Stechmücken als Krankheitsüberträger
Stechmücken nehmen Krankheitserreger (z.B. Viren, Parasiten, Bakterien) meist mit der Blutmahlzeit auf. Je nach Art der Mücke, können sich die Erreger im Körper des Insektes entwickeln und vermehren. Bei einem erneuten Stich kann die infizierte Mücke die Krankheitserreger z.B. über den Speichel auf den Menschen übertragen.

Zu den wichtigsten von Stechmücken übertragenen Krankheitserregern gehören Plasmodien (Malaria), Viren (Gelbfieber, Dengue-Fieber, West-Nil-Fieber, Chikungunya-Fieber) oder Bakterien (Tularämie).

Die Mücken stechen ihre Opfer und hinterlassen juckende rote Stellen (allergische Reaktion), welche innerhalb 1 bis 2 Wochen abschwellen. Diese Reaktion wird ausgelöst, durch die Proteine, welche die Stechmücken in die Saugstelle einspritzt um das Gerinnen des Blutes zu verhindern. 

Wieso stechen Mücken eigentlich?
Weibliche Mücken stechen, da eine Blutmahlzeit für die Bildung der Eier erforderlich ist.

Wieso immer nur mich?
Die Insekten orientieren sich vor allem nach unserer Ausdünstung und der Temperatur unseres Körpers, vereinzelt können auch visuelle Faktoren mitspielen. Das heisst jetzt aber nicht, dass wer von Insekten gemocht wird, nicht sauber ist. Jeder Mensch hat seine individuelle Ausdünstung, die dann auf die Insekten wirkt. Hier kann auch die Ernährung eine gewisse Rolle spielen.

Sonnenschutz Tipps

  • Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (SPF) verwenden
  • Sonnenschutz alle 2  Stunden erneut auftragen (Ohren, Nacken und Füsse nicht vergessen)
  • Intensive Mittagssonne meiden (11–15 Uhr)
  • In der Sonne Hut, Sonnenbrille und geeignete Kleidung tragen
  • Babys und Kleinkinder komplett vor direkter ­Sonnen­einstrahlung schützen